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Im Sterben die Fülle des Lebens erfahren
Sterben ist heute zu etwas Unpersönlichem geworden. Die Wirklichkeit des Sterbens und die Angst vor dem Tod werden aus dem Bewusstsein verdrängt. Doch letztlich ist unsere Verdrängung des Sterbens auch eine Verdrängung des Lebendigen. Erst in der Versöhnung mit dem eigenen Sterben-Müssen ist ein erfülltes, reiches und sinnhaftes Leben möglich. |
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Lebe und lerne sterben
Ein sinnvoller und heilsamer Umgang mit Menschen in Abschiedsprozessen fehlt, besonders in Westeuropa. Sich der eigenen Sterblichkeit zu stellen verlangt den Mut, das Unerledigte offen und ehrlich anzugehen, die Angst vor körperlichem Zerfall und Schmerzen zu beruhigen. |
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Zeit des Abschieds
Dieses Buch befasst sich mit den vielen Facetten des letzten Lebensabschnitts von Menschen. Es spannt einen weiten Bogen von der Sterbebegleitung über die Auseinandersetzung mit zentralen Lebensthemen Schwerstkranker, die schwierige Kommunikation am Sterbebett bis hin zur Trauerbegleitung. |
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Wir nehmen jetzt Abschied
Das Erleben von Verlusten unterschiedlicher Art gehört zu den kindlichen Erfahrungen, die nicht leicht zu bewältigen sind. Und doch: Abschiede, Trennungen, Verlust, Tod und Trauer gehören elementar zum Leben, sind gleichsam »Urerfahrungen«, die unser Leben von der Geburt bis zum Tod begleiten. |
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Trauerheilung
Einen geliebten Menschen zu verlieren ist für uns eine der schlimmsten Vorstellungen. Konfrontiert mit dem Tod sind sowohl die Trauernden als auch die Menschen in deren Umgebung oft ratlos. Trauer wird nach der Beerdigung oft zur Privatsache. |
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