Jg. 1961, absolvierte ihre Schauspielausbildung am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Seit 1993 ist sie Ensemblemitglied der Volksbühne Berlin und war seitdem an einer ganzen Reihe Aufsehen erregender Produktionen beteiligt - so etwa an Christoph Schlingensiefs Kühnen 1994 - Bring mir den Kopf von Adolf Hitler, an Hans Kresniks Rosa Luxemburg. Rote Rosen für Dich und Frank Castorfs Dostojewski-Bearbeitung Dämonen. 1993 erhielt Sophie Rois den Publikumspreis bei der Berlinale und den Bundesfilmpreis in Silber, beide für Wir können auch anders.1995 wurde ihr für ihre schauspielerische Leistung in Castorfs Nibelungen der Kritikerpreis der Berliner Zeitung verliehen.
Sie hat die großen Frauen des letzten Jahrhunderts gespielt - Rosa Luxemburg, Sophie Scholl -, und ihre Stimme stimuliert das Feuilleton zu atemberaubenden Analogien: "wind- und wettergestählt; weihrauch-, nikotin-, eventuell enziangehärtetes Reibeisen." Über ihre Arbeit sagt sie: "Für mich ist Theater eine der letzten großen kultischen Veranstaltungen, eben weil es Schweiß und Tränen kostet."
Für die Rolle der Erika Mann in dem Fernseh-Dreiteiler Die Manns ein Jahrhundertroman wurde Sophie Rois mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Einem breiteren Publikum ist sie auch als Kommissarin im Tatort bekannt geworden.
Sie hat die großen Frauen des letzten Jahrhunderts gespielt - Rosa Luxemburg, Sophie Scholl -, und ihre Stimme stimuliert das Feuilleton zu atemberaubenden Analogien: "wind- und wettergestählt; weihrauch-, nikotin-, eventuell enziangehärtetes Reibeisen." Über ihre Arbeit sagt sie: "Für mich ist Theater eine der letzten großen kultischen Veranstaltungen, eben weil es Schweiß und Tränen kostet."
Für die Rolle der Erika Mann in dem Fernseh-Dreiteiler Die Manns ein Jahrhundertroman wurde Sophie Rois mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Einem breiteren Publikum ist sie auch als Kommissarin im Tatort bekannt geworden.

