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Jesus im Spiegel der Weltliteratur
»Christi Platz ist bei den Dichtern« – schreibt Oscar Wilde, einer der großen Autoren des 20. Jahrhunderts, in seinem Werk »De Profundis«. Ungezählte Autorinnen und Autoren haben den Nazarener in ihren Texten ins Wort gebracht, aber nur wenige haben bei der literarischen Gestaltung der Jesus-Figur Maßstäbe gesetzt. |
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Das Menschenbild der Bibel
Liebe, Zeugung und Geburt, Krankheit, Alter und Tod, Emotionen wie Angst und Freude – von allem, was Menschen heute bewegt, erzählt bereits die Bibel. Die Autoren erschließen von der Bibel her einen ganzheitlichen Blick auf den heutigen Menschen. |
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Der geopferte Jesus und die christliche Gewalt
Die Geschichte der Gewalt im Christentum reicht bis in unsere Tage. Nach neuen Erkenntnissen steht die Gewalt in engem Zusammenhang mit der kirchlichen Deutung der gewalttätigen Hinrichtung Jesu. Dem Sühneopfer des Gottessohnes am Kreuz zum Heil des sündigen Menschen entspricht ein Gottes- und Menschenbild, das negative Auswirkungen hat. |
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»Dummheit ist Sünde«
Thomas von Aquin (1224–1274) ist ein Philosoph und Theologe mit überragender Wirkungsgeschichte. Die Schriften und Lehren des Heiligen prägen bis ins 20. Jahrhundert die katholische Kirche maßgebend. Er ist der Repräsentant eines Christentums mit Verstand. |
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Lieber Bruder Benedikt
Klug und humorvoll fordert Paulus in neuen Briefen Papst Benedikt zu längst überfälligen Reformschritten auf. Wie gewohnt spricht er Klartext: »Du stehst für eine Kirche der Tradition, die nicht das Feuer des Anfangs voll Begeisterung brennen lässt, sondern die ängstlich und sich abkapselnd Asche bewahrt.« Unverblümt äußert er sich auch, wenn er den Vatikan auf einen wesentlichen Grund für die Schwierigkeiten anspricht, die die Kirche gegenwärtig hat. |
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