Patmos Verlag Mit Yoga Lebensängste bewältigen Nie mehr Flugangst Die Verlagsgruppe mit Sinn für das Leben
 
zur erweiterten Suche  
eBooks bei Patmos
eBooks
Infobrief
Unser kostenloser Infobrief informiert Sie über unsere aktuellen Neuerscheinungen.
pastoral.de
0
Veranstaltungen
Unsere nächsten Autoren-Veranstaltungen auf einen Blick:
19.05.2013 in Bad Herrenalb
23.05.2013 in WDR Fernsehen
28.05.2013 in Schiltach
31.05.2013 in Alfeld/Leine
03.06.2013 in Limburg/Lahn
Alle Veranstaltungen anzeigen.
Besprochen & prämiert
Der Titel
»Kleine Sakramentenlehre«
wurde von
Buch-auslese
ausgewählt und prämiert.
Geschichte
Aus der Verlagsgeschichte

Nach der Gründung im Jahr 1946 wurde der Patmos Verlag rasch bekannt als Verlag für katholische Theologie und Religionspädagogik. Geistige und intellektuelle Offenheit und Unabhängigkeit prägten den Verlag, der nie von kirchlicher Seite subventioniert wurde.

1985 gaben die Verlagsgründer Adelheid Francken-Schwann und ihr Mann, Dr. Paul Böhringer, die Verlagsleitung an Dr. Tullio Aurelio ab, der seit 1978 im Verlag tätig war. Für eine programmatische Neuausrichtung des Verlags wurde der Kernbereich des Programms entkonfessionalisiert und über den religiösen Bereich hinaus ausgeweitet.

Im November 2007 übergab Dr. Tullio Aurelio die Geschäftsführung an Klaus Kämpfe-Burghardt.

Zum 1. Januar 2010 ging der Patmos Verlag in den Besitz der Schwabenverlag AG Ostfildern über.
Heute steht der Verlag für ein modernes und qualitätsvolles Sachbuch-, Literatur- und Hörbuchprogramm.

Die historischen Wurzeln der Patmos Verlagsgruppe
Die Geschichte des Patmos Verlags beginnt mit den beiden Verlagen Schwann und Mosella.
Der Schwann Verlag wurde 1821 gegründet. Zunächst wurden Formulare und „kleinere Gelegenheitsdrucksachen“ gedruckt, bald kamen theologische und Schulbücher, Jugendbücher, Kunstbücher und Tonträger hinzu.

1933 übernahm der Schwann Verlag den Mosella Verlag, der 1910 in Trier zum Zweck der Betreuung der „Eckerschen Schulbibel“ gegründet wurde. Diese Bibel stieß auf so breite Zustimmung, dass sie in zehn Sprachen übersetzt wurde. Im Jahre 1931 war sie die Bibelausgabe, mit der die Hälfte aller deutschen Katholiken unterrichtet wurden.

Schwann und Mosella während der nationalsozialistischen Diktatur
In der Zeit zwischen 1933 und 1945 war der Schwann Verlag mit erheblichen Schwierigkeiten konfrontiert. Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten kamen alle Schulbücher auf den Prüfstand. Den Publikationen wurden nach und nach die Genehmigungen entzogen, da sie dezidiert katholische Werte vertraten.

Da sich die Familie Schwann weigerte, auf Druck der Nationalsozialisten die christliche Ausrichtung des Verlags aufzugeben, wurde den Publikationen die Genehmigung entzogen oder in dem damals üblichen Quotierungsverfahren grundsätzlich die niedrigsten Auflagenzahlen zugewiesen. Der Schwann Verlag zog zu diesem Zeitpunkt 80% seines Umsatzes aus dem Geschäft mit Schulbüchern, so dass der wirtschaftliche Bankrott nur noch eine Frage der Zeit war.
 
Da die Nationalsozialisten sogenannte „gemischte Produktionen“ verboten hatten, wurde 1940 die religiöse Programmsparte des Schwann Verlags zwangsweise zu Mosella überführt. Ziel der Nationalsozialisten war es, die Theologie von den anderen Programmbereichen zu trennen, um einen leichteren Zugriff auf religiöse Verlage zu erlangen und langfristig deren Stillegung durchzusetzen. Ab 1942 wurden dem Verlag schließlich sämtliche Papierzuteilungen verweigert, so dass der Verlagsbetrieb eingestellt werden musste.

Die unmittelbare Nachkriegszeit
1943 übernahm Adelheid Francken-Schwann, geboren 1921, die Leitung des Schwann Verlags. 1945 erhielt sie eine der ersten Lizenzen im britischen Besatzungsgebiet und konnte die Schulbuchproduktion wieder aufnehmen. Eine Schlüsselfigur für den schleunigen Wiederaufbau war der damalige Programmleiter Dr. Hans Hümmeler, der von der britischen Militärverwaltung mit dem Aufbau des Buchhandels im Gebiet der Nordrheinprovinz beauftragt wurde.

1946 erweckten Adelheid Francken-Schwann und ihr Mann Dr. Paul Böhringer den Mosella Verlag zu neuem Leben, tauften ihn jedoch um: Am 14. Mai 1946 wurde die Umbenennung des Mosella Verlags in Patmos Verlag beschlossen.
 
Auf der Insel Patmos schrieb der Seher Johannes seine Geheime Offenbarung. Die Apokalypse, seine Vision des Weltendes und der Neuordnung durch Gott, findet sich im letzten Teil des Neuen Testaments. Der neue Name des Verlags stand symbolisch für eine neue Programmentwicklung nach den apokalyptischen Erlebnissen der Nazizeit.
Paul Böhringer: „Aus dem breiten Strom der christlichen Tradition sollte Literatur angeboten werden, die zur Neubesinnung anhielt, die die Erfahrungen anderer Kirchen und Länder einbrachte, die eine allen Christen gemeinsame biblische Spiritualität anregte.
 
zur Startseite
Patmos Verlag
Verlag am Eschbach
Matthias Grünewald Verlag
Jan Thorbecke Verlag
Schwabenverlag
Nehmen Sie Platz und genießen Sie die Angebote unserer Verlage
Verlagsgruppe Patmos
GENIESSEN
VERSCHENKEN
BEDENKEN

Lebe gut - Ihr Kundenmagazin der Verlagsgruppe Patmos
»Frühling – FRÜHja«
Patmos Verlag
Ein Unternehmen der Verlagsgruppe Patmos in der Schwabenverlag AG
Senefelderstraße 12 · D-73760 Ostfildern
Telefon: +49 (0) 711 44 06-194 · Fax: +49 (0) 711 44 06-177
Vorstand: Ulrich Peters · Vorsitzender des Aufsichtsrats: Dr. Clemens Stroppel
Registergericht Stuttgart, HRB 210919 · USt.-Id.Nr.: DE 147 799 617
Kontakt | Sitemap | AGB | Versandkosten | Datenschutz | Impressum