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Weiter als die letzte Ferne
Es gibt wenige Dichter, deren Verse so viele Menschen lebenslang begleiten wie Rainer Maria Rilke. Der Reichtum seines Werkes, die Schönheit seiner Sprache und die Deutekraft seiner Gedanken scheinen den Menschen zu helfen, ihr eigenes Leben zu bestehen. Seine Dichtung öffnet Augen und Ohren, erschließt Zugänge zur Schönheit, aber auch zu den Schrecken des Daseins. |
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Jesus von Nazareth
Jesus wollte in diese Welt des ewigen Eises den Frühling bringen. Das war seine „Revolution“. Sie griff alle an. Eben weil sie niemanden angriff. Sie stellte alle in Frage. Eben weil sie sich an jedermanns Seite stellte. Sie ging allen zu weit. Eben weil sie auf alle zuging. Nicht Resignation aus Ohnmacht, vielmehr eine nie gekannte Souveränität in Freiheit war es, die Jesus dahin bestimmte, die Einheit und den Frieden aller zu wollen und eben damit die Ausgrenzung und Verurteilung von seiten aller zu provozieren. |
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Die sieben Tugenden
Die abendländische Tradition zählt sieben Tugenden: Glaube, Liebe, Hoffnung, Weisheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit und Mäßigung. Sie dienen dem Menschen als Regeln für sein Verhalten und symbolisieren theologische, philosophische und ethische Ansprüche an jeden Einzelnen. Doch Eugen Drewermann sieht in diesen Begriffen auch die Gefahr, den Menschen von außen festzuschreiben. |
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Die Seligpreisungen
»Die Worte der Seligpreisungen sind wie ein fein geschliffener Diamant inmitten der Überlieferung des Neuen Testaments. [...] Eugen Drewermann |
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