 |
Juden und Christen – ungleiche Geschwister
Durch den Juden Jesus sind Judentum und Christentum unlösbar miteinander verbunden. Mit dem Aufkommen des Christentums formiert sich das Judentum umfassend neu. Beide sind zu Beginn zwei Arten von Reformjudentum, mithin Geschwisterreligionen. Abgrenzung und Rivalität kennzeichnet seitdem die weitere wenig geschwisterliche Geschichte, die die beiden Religionen im Abendland nehmen. |
|
|
 |
Die Päpste und die Juden
Das Verhältnis der Päpste zu den Juden hat sich zu einem »Reizthema« entwickelt. Im Mittelpunkt steht noch immer der in Hochhuths »Stellvertreter« erhobene Vorwurf gegen Pius XII., den Juden während des Holocausts seine Hilfe verweigert zu haben. Wie tief verwurzelt war und ist Judenfeindschaft bei den Päpsten und in der katholischen Kirche? |
|
|
 |
Gott ist nicht gut und nicht gerecht
Gott begegnet in kirchlichen und persönlichen Bekenntnissen, in lautstarker Ablehnung, in politischen Kampagnen. Dabei spüren immer mehr Zeitgenossen, dass die Rede von Gott in eine Krise geraten ist. Dass Gott Schöpfer, Person, Vater ist, dass er allmächtig, gütig und gerecht ist – das sind Auffassungen, denen zunehmend viele verständnislos gegenüberstehen. |
|
|
 |
Der geopferte Jesus und die christliche Gewalt
Die Geschichte der Gewalt im Christentum reicht bis in unsere Tage. Nach neuen Erkenntnissen steht die Gewalt in engem Zusammenhang mit der kirchlichen Deutung der gewalttätigen Hinrichtung Jesu. Dem Sühneopfer des Gottessohnes am Kreuz zum Heil des sündigen Menschen entspricht ein Gottes- und Menschenbild, das negative Auswirkungen hat. |
|
|
 |
»Dummheit ist Sünde«
Thomas von Aquin (1224–1274) ist ein Philosoph und Theologe mit überragender Wirkungsgeschichte. Die Schriften und Lehren des Heiligen prägen bis ins 20. Jahrhundert die katholische Kirche maßgebend. Er ist der Repräsentant eines Christentums mit Verstand. |
|
|