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Der Sprung in den Brunnen
Was Hubertus Halbfas hier gelungen ist, sucht wirklich seinesgleichen. Wenn ein Buch sich auch 30 Jahre nach dessen erstem Erscheinen ungebrochener Nachfrage erfreut, zugleich aber nichts von seiner geistigen und geistlichen Frische, Originalität und erzählerischen Kraft verloren hat, darf man es wohl zurecht als einen Klassiker bezeichnen. |
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Gott ist nicht gut und nicht gerecht
Gott begegnet in kirchlichen und persönlichen Bekenntnissen, in lautstarker Ablehnung, in politischen Kampagnen. Dabei spüren immer mehr Zeitgenossen, dass die Rede von Gott in eine Krise geraten ist. Dass Gott Schöpfer, Person, Vater ist, dass er allmächtig, gütig und gerecht ist – das sind Auffassungen, denen zunehmend viele verständnislos gegenüberstehen. |
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Der geopferte Jesus und die christliche Gewalt
Die Geschichte der Gewalt im Christentum reicht bis in unsere Tage. Nach neuen Erkenntnissen steht die Gewalt in engem Zusammenhang mit der kirchlichen Deutung der gewalttätigen Hinrichtung Jesu. Dem Sühneopfer des Gottessohnes am Kreuz zum Heil des sündigen Menschen entspricht ein Gottes- und Menschenbild, das negative Auswirkungen hat. |
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»Dummheit ist Sünde«
Thomas von Aquin (1224–1274) ist ein Philosoph und Theologe mit überragender Wirkungsgeschichte. Die Schriften und Lehren des Heiligen prägen bis ins 20. Jahrhundert die katholische Kirche maßgebend. Er ist der Repräsentant eines Christentums mit Verstand. |
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Lieber Bruder Benedikt
Klug und humorvoll fordert Paulus in neuen Briefen Papst Benedikt zu längst überfälligen Reformschritten auf. Wie gewohnt spricht er Klartext: »Du stehst für eine Kirche der Tradition, die nicht das Feuer des Anfangs voll Begeisterung brennen lässt, sondern die ängstlich und sich abkapselnd Asche bewahrt.« Unverblümt äußert er sich auch, wenn er den Vatikan auf einen wesentlichen Grund für die Schwierigkeiten anspricht, die die Kirche gegenwärtig hat. |
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